HyCabinet® system installation layout at the German rail control centre in the greater Berlin area._(c) Proton Motor

Grüne Energie jetzt: 96 Prozent stationäre Auftragssteigerung in 2023 | 25. Folgeauftrag von „DB Bahnbau Gruppe“ für Proton Motor Wasserstoff-Brennstoffzellen-System

Am 28. Juni 2024 hat die börsennotierte Muttergesellschaft von Proton Motor Fuel Cell, Proton Motor Power Systems plc (Link direkt auf RNS_Final Results 2023), die geprüften Ergebnisse für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr veröffentlicht. Als ein Highlight ist zu nennen, dass sich die Nachfrage deutlich auf stationäre Anwendungen verlagerte, die 96 Prozent des Auftragseingangs ausmachten in 2023 (2022: 59 Prozent). Der Umsatz im Jahr 2023 betrug 2.122 Tsd. GBP (2022: 2.088 Tsd. GBP), was einem jährlichen Anstieg von 1,7 Prozent entspricht. Durch Fortschritte bei der Fertigstellung der neuen Produktionsstätte ist die Inbetriebnahme des neuen zweiten Proton-Motor-Standorts in Fürstenfeldbruck in der Metropolregion München im Jahr 2025 geplant.

DB Bahnbau Gruppe bestellt das 25. Proton-Motor-System seit 2015

Am 25. Juni 2024 erhielt Proton Motor von DB Bahnbau Gruppe GmbH einen neuen Auftragseingang für das komplette Wasserstoff-Brennstoffzellen-Notstromsystem „HyCabinet® S24“ Dieser Folgeauftrag stellt das 25. System seit Vertragsunterzeichnung der Kooperation zwschen Proton Motor und DB Bahnbau Gruppe in 2015 dar. Das HyCabinet®-Produkt wird in die gleiche Bahnleitstelle integriert wie die Anlage, die am 16. Mai 2024 im Großraum Berlin übergeben wurde. Beide Systeme können unabhängig voneinander für eine Gesamtnennleistung von 48 kW betrieben werden.

Bildzeile: Die Grafik zeigt das Installations-Layout der emissionsfreien Notstromversorgung in die Bahnleitstelle._(c) Proton Motor

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Game-Changer für Sicherheitsaspekt in Straßentunneln: Emissionsfreie Stromgeneratoren auf Wasserstoff-Brennstoffzellen-Basis von Proton Motor

Kurz nach der Bekanntgabe der Übergabe des „HyCabinet S24“-Produkts an „DB Bahnbau Gruppe GmbH“, das zur Installation in einer Bahnleitstelle im Großraum Berlin entwickelt ist, hat Proton Motor zudem von der „H2tec AG“ die erste Folgebestellung erhalten. Der Kunde fungiert als Full-Service-Dienstleister für Brennstoffzellen-Notstromsysteme im Auftrag des Schweizer „Bundesamt für Straßen“ (ASTRA), das 300 Straßentunnel in der Schweiz betreibt.

Nach erfolgreicher Inbetriebnahme des Proton Motor Wasserstoff-Brennstoffzellen-Systems „HyFrame® S28“ im Neuenhof-Tunnel im Kanton Aargau im Dezember 2022 ist die neue Order für das Plug-and-Play-Brennstoffzellen-Produkt „HyCabinet S16“ vorgesehen. In das Arrangement ist ein „HyModule® S8“-System (siehe Teaser-Produktabbildung) als Herzstück integriert mit der Möglichkeit zur problemlosen Erweiterung durch ein zusätzliches HyModule® S8.

Professionelle Technologie-Antwort für Sicherheitsaspekt und Emissionsschutzverordnungen

Für den Sicherheitsaspekt in Straßentunneln ebenso wie in Stellwerken, die mit unterbrechungsfreien und emissionsfreien Stromgeneratoren ausgestattet werden müssen, liefern Wasserstoff-Brennstoffzellen-Systeme von Proton Motor eine professionelle Technologie-Antwort. Die Nachfrage nach Wasserstoff-Brennstoffzellen im Segment der Schienen- und Straßeninfrastruktur veranschaulicht die Bedeutung für saubere Energie aus regenerativen Quellen.

Proton Motor Fuel Cell_Hydrogen Fuel Cell System_HyCabinet S24_Based of three HyModule® S8_(c) Proton Motor

Proton Motors Wasserstoff-Brennstoffzellen-Notstromsystem „HyCabinet S24“: Erfolgreicher Abschluss des Folgeauftrags der „DB Bahnbau Gruppe GmbH“

Proton Motor hat in einer aktuellen Börsenmeldung die erfolgreiche Lieferung und den Abschluss des Folgeauftrags der „DB Bahnbau Gruppe GmbH“, einer Tochtergesellschaft der „Deutschen Bahn AG“, dem Betreiber des deutschen Schienennetzes, bekanntgegeben. Das Unternehmen aus der Metropolregion München hat dem Kunden ein komplettes Wasserstoff-Brennstoffzellen-Notstromsystem zur Installation in einer Bahnleitstelle im Großraum Berlin geliefert (s.u. Foto), das nun den Standortabnahmetest, die Kundenübergabe sowie die Serien- und Betriebsprüfung bestanden hat.

Der Abschluss dieses Folgeauftrags stellt das erste Brennstoffzellen-Notstromsystem unter dem Markennamen „EnerRail H024“ des Kunden dar und hat eine Nennleistung von 24 kW. Er folgt auf die 2015 zwischen Proton Motor und dem Kunden unterzeichnete Kooperationsvereinbarung, unter der bereits 23 Systeme für verschiedene Notstromanwendungen geliefert wurden. Zu den an den Kunden gelieferten Systemen gehört unter anderem das Plug-and-Play-Brennstoffzellen-System „HyCabinet S24“ für den Innenbereich, das aus drei vollredundanten „HyModule®-S8-Systemen“ besteht.

Proton-Motor-CEO Dr. Faiz Nahab dazu: „Der erfolgreiche Abschluss dieses Folgeauftrags der DB Bahnbau Gruppe ist ein weiterer Beweis für die Fortschritte des Unternehmens bei der Kommerzialisierung seiner proprietären Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologien und bestätigt die Führungsposition von Proton Motor in diesem Sektor. Wir freuen uns darauf, weiterhin mit der DB Bahnbau Gruppe zusammenzuarbeiten, um sie mit emissionsfreien Wasserstoff-Brennstoffzellen-Lösungen zu versorgen, da die Deutsche Bahn die Dieselgeneratoren bis 2026 auslaufen lassen will.“

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Europas Energiewende voraus: Proton Motor Fuel Cell auf Wasserstoff-Brennstoffzellen-Mission

| Neue politische Positionspapiere, Manifest im Vorfeld der Europawahlen und aktueller Offener Brief an Bundesregierung mit Appellen zur Förderung von Schlüsseltechnologien „Made in Germany“ für Dekarbonisierung zur Erreichung von Klimazielen. |

Klima vor Gericht: Mitte Mai konnte die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) zwei Klagen gegen die Bundesregierung erfolgreich gewinnen. Die bestehenden Klimaschutzprogramme der derzeitigen Legislatur sind rechtswidrig und müssen kurzfristig um wirksame konkrete Maßnahmen nachgebessert werden. Die DUH fordert von der „Pseudo-Klimaschutzpolitik“ zu ihrer nachhaltigen Verantwortung zum Klimaschutz zu stehen, um die Klimaziele bis 2030 bzw. bis 2045 einzuhalten. Insbesondere benötigt es politischen Umsetzungswillen in den Dekarbonisierungssektoren Energiewirtschaft, Industrie und Gebäude sowie Verkehr.

Schon im vergangenen November 2023 hat der deutsche Wasserstoff-Brennstoffzellen-Produzent Proton Motor Fuel Cell GmbH in einem neuen Positionspapier den Ist-Status einer Emissionslücke im stationären Marktsegment analysiert. Dabei wird die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie als idealer Baustein bewertet zum Gelingen der Energiewende und Transformation des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Stationäre respektive dezentrale und lokale Wasserstoff-Brennstoffzellen-Anwendungen überwinden die Investitionsblockaden und garantieren die Senkung von 35 Prozent der Treibhaus-Emissionen im Gebäudesektor in der Europäischen Union. Der CO2-neutrale Umbau gelingt nur mit Speicherung erneuerbarer Energien durch grünen Wasserstoff.

Auch das erste Positionspapier des Branchennetzwerks Clean Power Net (CPN), das im März 2024 von insgesamt 32 Unterzeichnern mit 17 CPN-Industriepartnern inklusive Proton Motor Fuel Cell als Mitglied signiert wurde, weist auf die Dringlichkeit hin, nationale Strategien zur Dekarbonisierung von stationären und kritischen Anwendungen zu beschleunigen. Die Veröffentlichung der CPN-Publikation fand kurz vor dem Februar-2024-Manifest von Hydrogen Europe zu den Europawahlen statt, zu diesem das bayerische Hightech-Unternehmen inhaltliche Expertise beigetragen hat. Zudem wurde direkt nach der Hannover Messe im April von der Initiative Clean Energy Partnership e.V. (CEP) – in Kooperation mit dem Deutschen Wasserstoff-Verband e.V. (DWV) – ein vierseitiger Offener Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz und die Finanz-, Wirtschafts- und Verkehrsministerien übermittelt.

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Proton Motor trifft Politik: Wasserstoff-Brennstoffzellen leisten nachhaltigen Beitrag für Klimaschutz und Energiewende

Manfred Limbrunner (Proton Motor Director Investor Relations and Communication) und Christoph Pauli (Governmental Affairs & Funding) hatten Anfang Mai das Vergnügen, fünf Vertreter des Deutschen Bundestages begrüßen zu dürfen (siehe Gruppenbild): Dr. Andreas Lenz (CSU), Florian Oßner (CSU), Michael Schrodi (SPD), Andreas Mehltretter (SPD) und Nils Gründer (FDP). Nach einem kleinen Get-Together und einer Präsentation zu den Zukunftsplänen von Proton Motor mit einer Diskussion über Markthochlaufszenarien gab es einen Rundgang durch den neuen Büro- und Produktionsstandort in Fürstenfeldbruck, der 2025 in Betrieb gehen wird. Nachdem man einen Eindruck vom Brennstoffzellen-Potenzial im Allgemeinen bekommen hatte, ging der Unternehmensbesuch in den aktuellen Räumlichkeiten in Puchheim weiter.

Die Besucher konnten einen tiefen Einblick in das spezifische Herz der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Kerntechnologie gewinnen: Der Proton Motor HyStack® und sein Weg in die Systemprodukte des Hy-Markenportfolios wie die Produkte HyFrame® und HyModule® und auch die schlüsselfertige HyShelter®-Lösung, die derzeit für das europäische „Green-Hysland-Projekt“ hergestellt wird. Neben lebhaften Diskussionen über die politische Dimension von Klimaschutz stand im Mittelpunkt der Gespräche, wie der Wasserstoff- und Brennstoffzellenmarkt in Deutschland zu beschleunigen ist, damit weitere notwendige Business-Investitionen getätigt werden.

Energiewirtschaftliche Klimaziele durch stationäre und mobile Marktsegmente

Bereits im April wurde Dieter Janecek (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des Deutschen Bundestages und Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus (Foto unten), von Proton Motor Fuel Cell willkommen geheißen. Neben der Vorstellung des neuen Standorts von Proton Motor in Fürstenfeldbruck ging es vor allem darum, wie und in welchem Umfang Wasserstoff-Brennstoffzellen zur Energiewende beitragen werden. Nur mit Brennstoffzellen in stationären und mobilen Marktsegmenten können die energiewirtschaftlichen Klimaziele erreicht werden.

HyCologne_Mitgliederversammlung_April 2024_(c) HyCologne

Proton Motor pro Vernetzen, Entwickeln, Tun: Leistungsstarke Netzwerke für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie

Die Initiative „Clean Energy Partnership“ (CEP) wurde 2002 vom Bundesverkehrsministerium und seinerzeit zehn Industriepartnern gegründet. Hervorgegangen ist die Partnerschaft aus der „Verkehrswirtschaftlichen Energiestrategie“. In einem zur Hannover Messe 2024 veröffentlichten Offenen Brief (siehe unten Link) an Kanzler Olaf Scholz, der von Proton Motor Fuel Cell mit signiert wurde, ist jetzt der dringende Appell zur sofortigen Wiederaufnahme einer verlässlichen Förderung der Wasserstoffmobilität formuliert worden. Die derzeitige Politik, so das CEP, verspielt leichtfertig und unnötig Deutschlands Position als Leitmarkt für Wasserstoffanwendungen und schwächt damit enorm den gesamten Wirtschaftsstandort – weit über den Verkehrssektor hinaus.

HyCologne-H2-Themen von über 50 Akteuren seit über 15 Jahren

Auch beim Netzwerk „HyCologne e.V.“, das in der rheinischen Domstadt mit Verbindung zum Ruhrgebiet sitzt, ging es in der kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung u.a. um emissionsfreie Mobilität. Denn das aktuelle Firmen- oder besser „Vereinsfahrzeug“ ist ein neuer Toyota Mirai im Yves-Klein-Blau (Fotodetail_alle (c) HyCologne): Rein kommt nur Wasserstoff, raus kommt nur Wasser – leise und geruchlos, ein plakativer Hingucker für die Öffentlichkeit!

Doch Mobilität ist nur ein Bereich, in dem Wasserstoff eingesetzt wird. Es ist der, der am ehesten „sichtbar“ ist. Gleichermaßen geht es jedoch bei HyCologne-H2-Themen um die Erzeugung und Anwendung, um Transport und Betrieb, um Forschung und Förderung. Deshalb ist auch die über 50 Akteure zählende Mitgliederstruktur, zu der Proton Motor Fuel Cell seit 2007 als Gründungsmitglied gehört, vielfältig aus Industrie und Business.

Proton Motor Fuel Cell_Hannover Messe 2024_Social Media

Energiewende-Projekte und Klimaschutz am #Earthday 2024: Emissionsfreie Wasserstoff-Brennstoffzellen-Lösungen für Industrie und Business

Ab dem heutigen #Earthday zeigen mehr als 500 Unternehmen auf der diesjährigen „Hannover Messe“ ihre Produkte für den Einsatz von Wasserstoff in Industrie und Business. Damit ist der Messestandort in Niedersachsen der weltweit wichtigste und größte für die Wasserstoffwirtschaft. Anwender der H2-Schlüsseltechnologie können sich vom 22. bis 26. April ein ganzheitliches Bild machen, um sich von der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit durch Proton Motor Wasserstoff-Brennstoffzellen auf der Branchenplattform „Hydrogen + Fuel Cells Europe“ in Halle 13 (Stand-Nr. E34) zu überzeugen.

Das Vertriebsteam und die Experten von Proton Motor helfen dabei, die passende Wasserstoff-Brennstoffzellen-Lösung für Anwendungen in Energiewende-Projekten vom Konzept bis zum Betrieb zu finden. Proton-Motor-Vertriebsmanager Albert Stangl hält am 24. April um 13:45 Uhr einen Vortrag auf dem „Technical Forum“ (Halle 13/A30) zum Thema „Die Brennstoffzelle und ihr Potenzial in stationären Anwendungen“ (auf Englisch).

Clean Power Net: Eine starke Stimme der Industrie für den Klimaschutz und die Energiewende des Wirtschaftsstandortes Deutschland

Die Proton Motor Fuel Cell GmbH unterstützt als langjähriger Partner des Innovationsclusters „Clean Power Net“ (CPN) das erste CPN-Positionspapier. Das vor der Hannover Messe 2024 veröffentlichte Vier-Seiten-Dokument des Branchennetzwerks fokussiert die Kernthemen des „Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz“ mit der Forderung nach Aufbau nachhaltiger, dezentraler Energieversorgungsinfrastrukturen. Zudem sollen nationale Strategien zur Dekarbonisierung von stationären und kritischen Anwendungen beschleunigt werden. An politische Entscheidungsträger wird von den derzeit 17 CPN-Mitgliedsunternehmen der Appell gerichtet, den Markthochlauf von Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien zu unterstützen.

Proton Motor Fuel Cell GmbH_Hydrogen Fuel Cells_Impact and Insight_(c) Proton Motor

Impact und Insight auf internationalen Wasserstoff-Markthochlauf: Hydrogen Enterprises in Dialogue | Hydrogen Round-Table in London

Proton Motor Fuel Cell war jetzt eingeladen zur Veranstaltung „Hydrogen Enterprises in Dialogue“ mit den deutschen Ministerien „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (BMZ) und „Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz“ (BMWK). Dies war eine perfekte Plattform für den Austausch zwischen politischen Entscheidungsträgern und Interessenvertretern aus der Industrie. Die Vorträge gaben wichtige Impulse und setzen das Signal: Der nationale und europäische Wasserstoffhochlauf kann nur in enger Zusammenarbeit zwischen Industrie und Politik gelingen.

Dekarbonisierungsziele für die Energiewende

Proton Motor hat zudem kürzlich an einem „Hydrogen Round-Table“ in London teilgenommen, um die Möglichkeiten der Energiewende zu diskutieren. Durch die Zusammenführung führender Produzenten, Innovatoren und Investoren aus der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette, wurde bei dem Meeting – bei dem „Hannam & Partners“ und „Celicourt Communications“ gemeinsame Gastgeber waren (siehe Bild_(c) Celicourt) – die unschätzbare Rolle dieser Stakeholder bei der Erreichung der Dekarbonisierungsziele betont.

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Automatisierte H2-Brennstoffzellen-Produktion für Zukunftsfähigkeit: Das Empowerment von Proton Motor im europäischen Hydroversum

„Hydrogen Europe“ ist der europäische Verband, der die Interessen der Wasserstoffindustrie sowie Wasserstoff als Wegbereiter einer emissionsfreien Gesellschaft fördert. Mit mehr als 500+ Mitgliedern inkl. dem deutschen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Produzenten Proton Motor Fuel Cell GmbH wird die gesamte Wertschöpfungskette des europäischen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Ökosystems umfasst. Hydrogen Europe hat sein Manifest für die Europawahlen 2024 (6. bis 9. Juni) veröffentlicht, in dem die Vorteile von Wasserstoff für die Wettbewerbsfähigkeit, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Klimaziele Europas hervorgehoben werden. Das Manifest (Link unten) betont die Vorteile eines gesunden Wasserstoffsektors – mehr Arbeitsplätze, globale Entwicklung und mehr Wege zur Dekarbonisierung.

Europäische Initiativen machen Wasserstoff attraktiv | Clean Hydrogen Partnership

Laut der Studie „Fuel Cell Market Size – Share and COVID-19 Impact Analysis“, die Proton Motor als eine Key Company in der Wasserstoff-Kraftstofftechnologie hervorhebt, schätzte die vormalige Organisation „Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking“ (FCH JU; jetzt „Clean Hydrogen Partnership“ benannt), dass Wasserstoff bis 2050 rund 24 Prozent des gesamten Energieverbrauchs ausmachen wird.

Die europäische öffentlich-private Kooperationsinitiative FCH-JU war von 2017 bis 2019 für das erfolgreiche Finanzmanagement des „Fit-4-AMandA“-Projekts (Fit-4-Automatic Manufacturing and Assembly) verantwortlich. Das Programm wurde zudem durch die Forschungs- und Innovationsinitiative „HORIZON 2020“ der Europäischen Union als auch durch „Hydrogen Europe“ und „N.ERGHY“ gefördert. Der sogenannte „Stackroboter“ (siehe Bild), der im September 2019 vom Bayerischen Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger (links im Bild) und dem Proton-Motor-Chairman Helmut Gierse symbolisch gestartet worden war, wird den Mittelpunkt der neuen Produktionsstätte von Proton Motor Fuel Cell in der Metropolregion München bilden. Er stellt damit auch für die Zukunft ein zentrales Element im technologischen Hydroversum dar.

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H2-Booster für UK: Bayerischer Hightech-Produzent Proton Motor Fuel Cell stärkt britische Energiewende-Ambitionen

Seit 25 Jahren agiert der innovative Hightech-Hersteller Proton Motor Fuel Cell aus der Metrolpolregion München für die Bekämpfung des Klimawandels durch unabhängige, nachhaltige Energielösungen „Made in Germany“ für die Dekarbonisierung auf dem europäischen Kontinent und in England. Aktuell standen die bayerisch-britischen Handelsbeziehungen nach dem Brexit bei einem informellen Austauschgespräch mit dem Bayerischen Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales, Eric Beißwenger, auf der Agenda (siehe Bild unten_(c) Bayerische Staatskanzlei_Presse).

Bei dem hochkarätig besetzten Termin mit verschiedenen Unternehmen des Freistaates, die sektorübergreifend tätig sind, bildete die Zukunft der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Bayern und Großbritannien den Schwerpunkt. Die Proton Motor Fuel Cell GmbH war als Experte für das Wasserstoff-Marktsegment eingeladen und verdeutlichte durch Christoph Pauli (Governmental Affairs) die Bedeutung von Wasserstoff-Brennstoffzellen im stationären Bereich.

Royals besuchten Proton-Motor-Kraftwerk auf den Orkney`s | Sainsbury`s LKW fährt mit HyRange®-System von Proton Motor

Die Verbindung des 1998 gegründeten Brennstoffzellen-Spezialisten mit England besteht schon lang. Schon 2017 hat Proton Motor Fuel Cell für die Stadt Kirkwall auf den Orkney Inseln ein emissionsfreies Wasserstoff-Brennstoffzellen-Containerkraftwerk „HyShelter®“ fertiggestellt, welches bis zu 75 kW elektrische und thermische saubere Energie für Schiffe sowie für die Hafengebäude liefert. Das royale Thronfolgerpaar informierte sich über die Proton-Motor-Anwendung, als es im Frühjahr 2021 das „European Marine Energy Centre“ (EMEC) auf den Orkney`s besuchte. Mit dem britischen Unternehmen „Electra Commercial Vehicles Limited“ wurde vor drei Jahren ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet für die gemeinsame Entwicklung des Null-Emissions-Brennstoffzellen-LKW-Marktes in UK und Irland. Electra hat als führender Hersteller von Elektro-LKWs in 2022 eine erste Fahrzeugtestung für das Pilotprojekt „Tees Valley“ realisiert.

Teaser-Bildzeile: Die königlichen Hoheiten, Prinzessin Catherine und Prinz William, sind vor Proton Motors containerisierten HyShelter® Brennstoffzellen-Kraftwerk auf den Orkney`s in 2021 fotografiert worden._(c) Courtesy of EMEC_Colin Keldie